noise - geräusch - bruit
Vom 17. bis 19. September 2012 veranstaltet das Department Germanistik und Komparatistik an der FAU Erlangen-Nürnberg in Kooperation mit dem Institut für Anglistik und Amerikanistik der HU Berlin das Symposium »Noise – Geräusch – Bruit: Medien und Kultur unstrukturierter Laute«. Die Tagung steht unter dem Motto »When a noise annoys you, listen to it.« (John Cage) und greift als Ausgangspunkt die herkömmliche Opposition zwischen Nutz- und Störschall auf, um sie aus interdisziplinärer Perspektive hauptsächlich für Entwicklungen des 20. Jahrhunderts kritisch zu hinterfragen. Leitfragen des Symposions sind: Welche ästhetischen und medialen Kriterien lassen unstrukturierte Laute zu Klang und Musik werden? Inwieweit tragen unstrukturierte Laute dazu bei, unsere Wahrnehmung im öffentlichen und ästhetischen Raum zu strukturieren? Auf welche Weise ermöglichen unstrukturierte Laute ihre vielfältigen Bedeutungszuschreibungen? Welche epistemologischen Implikationen sind mit Lärm, Krach, Geräusch verbunden? Die durch die Volkswagen-Stiftung unterstützte Veranstaltung findet statt im Kollegienhaus, Universitätsstraße 15, Raum 0.024. Um Anmeldung wird gebeten. Nähere Informationen
Rituale in Reformation und Konfessionalisierung
Der Lehrstuhl für Neuere Geschichte I der FAU veranstaltet in Kooperation mit der Division for Late Medieval and Reformation Studies der University of Arizona vom 2. bis 6. September 2012 zum Thema "Rituale in Reformation und Konfessionalisierung" einen Sommerkurs zur Reformationsgeschichte. Er richtet sich an Promovierende und fortgeschrittene Studierende mit Interesse an der Reformations- und Ritualforschung. Unter der Leitung ausgewiesener Experten sollen die vielfältigen Zusammenhänge von Ritual, Reformation und Konfessionalisierung gemeinsam erarbeitet und diskutiert werden. Inhaltlich sind drei große thematische Blöcke geplant: „Ritualkritik der Reformatoren und kultureller Wandel", „Die (frühe) Reformation als ritueller Prozess", sowie „Rituale und Gruppenidentitäten im Zeitalter der Konfessionalisierung". Die Themen sollen jeweils unter Leitung von einschlägig forschenden Wissenschaftlern in Vorträgen und Diskussionen gemeinsam erarbeitet werden. Im Rahmen eines Doktorandenkolloquiums sollen auch einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit erhalten, eigene Projekte vorzustellen. Bewerbungen sind mit einem Motivationsschreiben (inkl. Lebenslauf) bis zum 31. Juli erbeten. Weitere Informationen und Programm.
Webportal "Lob und Kritik" geht online
Seit wenigen Tagen steht auf der Homepage der Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie das Webportal "Lob und Kritik" zur Verfügung. Die Fakultät möchte ihren Studierenden, aber auch ihren Lehrenden, mit diesem Portal die Möglichkeit eröffnen, zielgerichtet Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge zu verschiedenen Aspekten von "Lehre und Studium" zu adressieren und gegebenenfalls mit konstruktiven Lösungsvorschlägen zur Verbesserung der Studienbedingungen beizutragen. Daneben stellt "Lob und Kritik" eine Ergänzung zu den an der Fakultät durchgeführten Evaluationen dar. Das Büro für Qualitätsmanagement geht dem eingehenden Anliegen nach oder leitet die Meldung an die zuständige Stelle weiter. Dabei wird zu jedem Zeitpunkt der Datenschutz desjenigen, der / die ein Anliegen vorbringt, gewährleistet. Nähere Informationen
Altern ist ein Zukunftsthema
Wie setzen sich Menschen mit dem eigenen Altern und ihrer Zukunft auseinander? Welche Rolle spielen dabei gesellschaftliche Rahmenbedingungen (Altersgrenzen, Versorgungsstrukturen) und diesbezüglich erwartete Veränderungen in alternden Gesellschaften? Diesen Fragen gehen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) im gemeinsamen Forschungsprojekt „Alter(n) als Zukunft" auf den Grund. Die VolkswagenStiftung fördert das Projekt, an dem auch drei Forschergruppen aus den USA und Hongkong beteiligt sind, mit fast 1,3 Millionen Euro und ermöglicht so die Finanzierung von sechs Stellen. Der Startschuss für das Forschungsprojekt fällt beim Kick-off-Workshop in Jena am 14. August.
Der Rand schreibt zurück. Kleine Literatur(en) in China und Japan
Die Lehrstühle für Sinologie und Japanologie am Institut für Außereuropäische Sprachen und Kulturen veranstalten am 13. und 14. Juli 2012 ein gemeinsames Symposium unter dem Titel "Der Rand schreibt zurück. Kleine Literatur(en) in China und Japan". Die Fritz und Maria Hofmann-Stiftung, die Alfred-Vinzl-Stiftung und die Dr. German Schweiger-Stiftung fördern diese Veranstaltungen. Veranstaltungsort ist der Katholische Kirchplatz 8 in Erlangen. Nähere Informationen

