Herzlich willkommen an der
Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie!

Die Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie ist die größte der insgesamt fünf Fakultäten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Entstanden durch die Restrukturierung der FAU im Jahr 2007, vereint sie die ehemals eigenständigen Philosophischen Fakultäten I und II (Geschichte und Sozialwissenschaften bzw. Sprache und Kulturwissenschaften), die Erziehungswissenschaftliche und die Theologische Fakultät und führt deren Forschungsgebiete und Lehrangebote fort.


DFG-Informationsveranstaltung

Was ist bei einem Sachbeihilfeantrag zu beachten? Worauf legt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) besonderen Wert? Wie begutachten die Fachkollegien der DFG? Sie möchten erfahren, welche Möglichkeiten Ihnen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in Ihrer Postdoc-Phase bietet? Sie sind Erstantragsteller und möchten einen Sachbeihilfeantrag bei der DFG einreichen, wissen aber nicht genau wie das DFG-Begutachtungsverfahren funktioniert? Sie fragen sich welche Aufgaben die Fachkollegien haben? Oder Sie wollen sich einfach wertvolle Tipps für die Antragstellung von erfahrenen Fachgutachtern holen? Dann kommen Sie zur DFG-Informationsveranstaltung für Geistes- und Sozialwissenschaften an der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie am 30.06.2014. Prof. Dr. Birgit Emich (Fachkollegiatin für Geschichtswissenschaft), Prof. Dr. Mechthild Habermann (Fachkollegiation für Sprachwissenschaft), Prof. Dr. Christine Lubkoll (Fachkollegiatin für Literaturwissenschaft) und Prof. Dr. Andrea Abele-Brehm (Fachkollegiatin für Psychologie) sowie Prof. Dr. Roland Sturm (Vertrauensdozent der FAU) berichten aus ihrer aktuellen Amtsperiode und stellen sich anschließend auch Ihren Fragen rund um das Thema Sachbeihilfeantrag. Um Online-Anmeldung auf der Fakultätshomepage wird gebeten. Die Veranstaltung findet statt am 30.06.2014 von 18:15-20:00 Uhr. Veranstaltungsort ist das PSG III, Kochstraße 6a, im Raum 00.3.

 

Inschriften im Bezugssystem des Raumes

Unter dem Stichwort "Spatial Humanities" ist die Auseinandersetzung mit dem Raum in vielen Geistes- und Sozialwissenschaften zu einem zunehmend beachteten Forschungsfeld arriviert. Bei der Erforschung von Inschriften ist diese Beschreibungskategorie allerdings bisher nur unzulänglich kommuniziert worden, obwohl dieser Aspekt einen wichtigen Schlüssel zu ihrer Deutung bietet. Stellt man sich etwa den Innenraum einer mittelalterlichen Kirche mit ihren Inschriften vor, so eröffnet die Untersuchung räumlicher Bezüge zu anderen Objekten und imaginären Betrachterstandpunkten ein Netz neuer inhaltlicher Verknüpfungen von Inschriften untereinander, zur umgebenden Architektur und zur Ausstattung, wie Bildern, Grabmälern und Altären, sowie zur Wahrnehmung des Betrachters. Es ergeben sich daraus vielfältige neue Erkenntnisse über die historische Nutzung des Raums, bestimmte Funktionen einzelner Bereiche, die Aussagekraft der Objekte und über gesellschaftliche Zusammenhänge. Hier setzt das Forschungsprojekt an. Es wird einen historischen Kirchenraum mit seinen Inschriften und der Kirchenausstattung vollständig erfassen, um auf dieser Grundlage räumliche wie inhaltliche Bezüge von epigraphischen und anepigraphischen Objekten untereinander zu modellieren und zu analysieren. Ziel der Projektarbeit ist das Modell einer Raumgeometrie, die mit einem Netz von sehr unterschiedlichen Themenbereichen zugeordneten inhaltlichen Fachdaten verknüpft ist. Das in dieser Arbeit entwickelte Werkzeug ermöglicht teils neuartige Fragestellungen an die Inschriften, die Objekte und an den Raum. Die Veranstaltung findet am 23. Juni um 19:15 Uhr im PSG, Kochstraße 6a, im Raum 0.03 statt. Weitere Informationen

Master-Infotag 2014

Am Mittwoch, den 4. Juni 2014, findet von 10.00 bis 16.00 Uhr im Kollegienhaus in Erlangen die Master-Messe der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie statt. Alle interessierten Studierenden sind herzlich eingeladen, sich an diesem Tag in halbstündlichen Vorträgen und im persönlichen Gespräch mit Professor/inn/en und Dozent/inn/en über die geistes- und sozialwissenschaftlichen Masterstudiengänge und deren Zugangsregelungen zu informieren. Zu Beginn der Veranstaltung findet ein allgemeiner Vortrag zu den Zugangsregelungen und Besonderheiten des Masterstudiums statt, der sich an Interessierte aller Fachrichtungen richtet. Zudem bietet die Messe die Möglichkeit zu Gespräch und Beratung mit Lehrenden und Studierenden. Der Erfahrungsaustausch soll eine Orientierungshilfe inmitten der Vielfalt der Angebote geben und die Studierenden ermutigen, ihre individuellen Fragen direkt an die Fachvertreter/innen zu richten. Im Foyer beraten Sie an den Infoständen durchgehend das Informations- und Beratungszentrum und der Career Service und versorgen Sie mit Informationen und Broschüren zu den Masterstudiengängen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Weitere Informationen

Alternative Wege im und aus dem Lehramt

Lehramtsstudierende, die durch die aktuellen Einstellungsprognosen verunsichert sind und/oder alternative Wege für Ihren Studien- oder Berufsweg suchen, sind herzlich eingeladen zu einer Orientierungsveranstaltung im Kollegienhaus zu kommen. Das Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung, das Studien-Service-Center und der Career Service wollen Ihnen damit eine Entscheidungshilfe bieten, um alternative Studienwege und Berufsfelder vorzustellen. Die Veranstaltung findet am 17.06.2014 von 16-18 Uhr im Senatssaal des Kollegienhauses, Universitätsstraße 15, Raum 1.011 statt.

35. Erlanger Universitätstage

Die FAU lädt sehr herzlich ein zu den 35. Erlanger Universitätstagen in Amberg. Dieses Jahr stehen die Universitätstage unter dem Titel "Träume". Herr Prof. Dr. Freiburg schreibt dazu im Programmheft: "Träume sind phantasievolle Begleiter des Menschen. Der nächtliche Traum überrascht mit der Präsentation surrealer und paradiesischer Welten jenseits von Logik und Rationalität. Zuweilen gleiten Träume aber auch in die unauslotbaren Angst-Räume kafkaesker Provenienz ab, in denen ein mürrischer Alp die tiefen Schichten des Unter- und Vorbewussten vermischt und mit infernalischen Archetypen anreichert, um dem inneren Auge individuelle psychische Schreckens­kammern mit grässlichen Zerrbildern vorzuführen. Tagträume entpuppen sich einerseits als eskapistische Strategien, mit denen sich narkotisierende Gremien­sitzungen spielerisch überstehen lassen, andererseits bergen sie durchaus seriöses Potential für Zukunftsentwürfe: Aus einem Traum formen Menschen wie Martin Luther King die utopische Vision einer veränderten Gesellschaft. Dank seiner idiosynkratischen Semantik ist der ‚Stoff, aus dem die Träume sind‘, eine Inspirationsquelle für selbsternannte Propheten, aber auch für Dichter, Maler, Musiker und Regisseure. Literarische Werke ahmen Traumstrukturen mit den Mitteln des Fiktionalen nach, Filmschaffende übersetzen die obskure Sprache des Traums als Ästhetik der Vagheit in enigmatische Bilder. Die Musik spürt den Geheimnissen des Traums in synästhetischer Weise nach. Die Neurowissenschaft schließlich interpretiert den Traum als intelligentes Instrumentarium, mit dem das Gehirn Wissensinhalte organisiert. Träume sind wichtig, oder wie Konfuzius lehrt: „Wer uns die Träume stiehlt, gibt uns den Tod“." Die Erlanger Universitätstage finden im Großen Rathaussaal in Amberg statt. Beginn ist jeweils 19:30 Uhr. Nähere Informationen